Posts mit dem Label 2 1/2 Herzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 2 1/2 Herzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 29. Mai 2015

[Celine rezensiert...] Das Mädchen, das Geschichten fängt von Victoria Schwab





Fortsetzung: ???
Verlag: Heyne (Juli 2014)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 432
Altersempfehlung: ab 14
Einband: Broschur
Preis: € 13,99 [D]





Zitat:
"'Aber', [...] wenn eine Chronik entkommt, dann musst du sie aufspüren, und zwar schnell. Oberflächen zu lesen, muss dir in Fleisch und Blut übergehen. Diese Gabe ist kein Spiel, Kenzie. [...] Wir lesen nur aus einem einzigen Grund in der Vergangenheit: um zu jagen.'" (Seite 44)

Inhalt:
Wenn ein Mensch stirbt, wird seine Lebensgeschichte in einer Art Bibliothek abgelegt. Manchmal jedoch erwachen die Geschichten und versuchen in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Dann kommt Mac ins Spiel, denn sie ist eine Hüterin und ihre Aufgabe ist es, die entlaufenen Geschichten zurückzubringen. Doch plötzlich häufen sich diese Vorfälle, und die Grenzen zwischen Leben und Tod drohen zu verschwimmen. Mac beschleicht der schreckliche Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten manipuliert. Gemeinsam mit dem Hüter Wes versucht Mac, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Meinung:
Zuerst einmal muss ich von dem Cover schwärmen: Es ist sooo hübsch. Besonders gefallen mir die Vögel im Obmré-Look. Das Cover war auch der Hauptgrund, dass ich das Buch gekauft habe. Zumal sehr viele englische Booktuber von Victoria Schwab schwärmen, weshalb ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte. Allerdings finde ich, dass das Cover nicht so sehr zur Geschichte passt. Das englische Cover ist zwar nicht ganz so schön wie das deutsche, aber passiger. An dem Titel habe ich aber nichts auszusetzen, da er genau den Inhalt der Geschichte wiedergibt.
Die Geschichte wird von Mackenzie aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt und spielt in den USA und den Narrows, einem fiktiven Ort, in der Gegenwart.
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten ohne viel Schnickschnack. Die Orte an denen die Geschichte spielt werden gut beschrieben ohne zu sehr ins Detail abzudriften. Allerdings war er nichts besonderes, sondern eher durchschnittlich.
Mackenzie ist eine junge Wächterin im Teenageralter. Sie hat gerade ihren kleinen Bruder verloren, der von einem Auto überfahren wurde. Ihre Eltern ziehen mit ihr in ein altes Hotel, um einen Neuanfang zu starten. Ich bin die gesamte Geschichte über nicht mit Mackenzie warm geworden. Dass die mit zwölf Wächterin wurde, anstatt mit 16, wie es sonst üblich ist, da sie etwas ganz besonderes sein soll, konnte ich nicht nachvollziehen, da sie weder ihren Job ernst nimmt, noch sehr gut kämpfen kann. Sie hat über viele ihrer Handlungen und deren Auswirkungen nicht wirklich nachgedacht, weshalb sie sich öfter in Schwierigkeiten begeben und dumme Fehler begangen hat. Auch war sie etwas leichtgläubig und blauäugig, was die Jungen in dem Buch angeht. Obwohl man sie die gesamte Geschichte über begleitet, erfährt man über sie ziemlich wenig. Sie bleibt farblos und flach.
Wesley ist Mackenzies Nachbar und auch in ihrem Alter. Er hat schwarze Haare, trägt schwarze Klamotten, Eyeliner und Nagellack. Sein Äußeres täuscht aber, denn er ist ein echter Sonnenschein, der für meinen Geschmack manchmal etwas zu fröhlich war. Auch er konnte mich nicht so recht von sich überzeugen, obwohl er mir schon etwas lieber als Mackenzie war. Er wirkte teilweise überspitzt und etwas zu jung für sein Alter.
Die Autorin hätte mit dem Alter der Charaktere etwas runter gehen sollen, da sie sich oft nicht altersgerecht verhalten haben und einfach zu jung wirkten, eher wie 14 oder 15. Somit richtet sich das Buch auch eher an das jüngere Publikum, denn auch die "Liebesbeziehung" befand sich eher auf Grundschulniveau und konnte mich deshalb überhaupt nicht überzeugen. Aus diesem Grund bleibt die Geschichte auch von der emotionalen Seite her flach.
Sehr gut finde ich allerdings, dass der Verlag nicht Worte wie zum Beispiel "Narrows" übersetzt hat.
Mit Spannung konnte das Buch leider erst ganz am Ende aufwarten, da es dort eine unerwartete Wendung gab und viele Geheimnisse über das Archiv aufgedeckt wurden. Ansonsten ist die Geschichte eher vor sich hingeplätschert. Teilweise kam ich mir wie in einem Detektivroman vor, da Mackenzie in dem Hotel bestimmte Dinge suchen musste, was die Geschichte aber trotzdem nicht spannender machte.
Schade fand ich es, dass man so wenig über die Narrows erfahren hat. Zum Beispiel wie sie entstanden sind. Der Grund, weshalb es sie gibt, wurde zwar kurz erläutert, leuchtet wir aber überhaupt nicht ein. Erste Teile sollten ja bekanntlich in die Geschichte eínführen und viel erklären, was dieses Buch leider nicht gemacht hat.
Das Ende fand ich nicht wirklich befriedigend, das das große Problem für meinen Geschmack zu einfach gelöst wurde. Man kann das Buch als Einzelband stehen lassen, da das Ende keinen Chliffhanger hat und genau das werde ich auch tun, da es viele andere Reihen gibt, die es mehr wert sind, sie zu lesen.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 4/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3/5
Charaktere: ♥♥ 2/5
Logik: ♥ 2/5
Spannung: ♥♥♥ 3/5
Emotionale Tiefe: ♥♥ 2/5

♥♥

Leider konnte dieses Buch aufgrund von unsympathischen, flachen Charakteren, wenig Spannung und nicht überzeugenden Fantasy-Elementen meine hohen Erwartungen nicht erfüllen, weshalb ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde.

Freitag, 12. September 2014

[Celine rezensiert...] Auslöschung - Southern Reach Trilogie


Infos zum Buch:
Fortsetzung: ???, ???
Sprache: deutsch
Verlag: Kunstmann (September 2014)
Seitenzahl: 240
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Zitat:
"Das Wort "Auslöschung" war dem Satz "hilft, sofortigen Selbstmord auszulösen" zugeordnet. Wir alle waren mit einem Selbstzerstörungsschalter ausgerüstet worden, aber die Einzige, die ihn umlegen konnte, war tot." (Seite 162)

Inhalt:
Seit ein mysteriöses 'Ereignis' vor mehr als dreißig Jahren das Gebiet erschütterte, ist Area X von einer unsichtbaren Grenze umgeben. Niemand weiß genau, was dahinter geschieht, aber es gibt Gerüchte von einer sich verändernden und die Reste der menschlichen Zivilisation überwuchernden Natur, einer Natur, die ebenso makellos und bezaubernd wie verstörend und bedrohlich ist. Zuständig für das Gebiet ist eine geheime Regierungsorganisation, die sich 'Southern Reach' nennt und den Auftrag hat, herauszufinden, was hinter der Grenze geschieht.
Aber keine der Expeditionen, die 'Southern Reach' in das Gebiet entsandte, um Erklärungen für das Unerklärbare zu finden, hatte bisher Erfolg. Die meisten der Expeditionen endeten in Katastrophen, bei denen letztlich alle Mitglieder ums Leben kamen, und die Zeit, um Antworten zu finden, wird knapp, denn Area X scheint sich immer schneller auszudehnen."Auslöschung" ist der Bericht über die zwölfte Expedition. Sie besteht aus vier Frauen: einer Anthropologin, einer Landvermesserin, einer Psychologin und einer Biologin. Ihre Aufgabe ist es, die Geheimnisse von Area X zu entschlüsseln, das Gebiet zu kartographieren, Flora und Fauna zu katalogisieren, ihre Beobachtungen in Tagebüchern zu dokumentieren, vor allem aber sich nicht von Area X kontaminieren zu lassen. Doch es sind die Geheimnisse, die sie mit über die Grenze gebracht haben, die alles verändern werden … Ein fesselnder, fantastischer Roman über eine unheimliche Welt und die Fremdheit in uns. Ein Roman von der Kraft eines Mythos.

Meinung:
Das Cover verrät schon, worin es in dem Buch geht, wirkt aber auch durch die Verschwommenheit sehr misteriös. Den Titel finde ich nicht ganz so passend. "Area X" oder "Expedition Nummer ..." hätte mir besser gefallen.
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Vergangenheit berichtet. Allerdings gibt es auch Passagen, in denen der Leser direkt angesprochen wird. Diese sind in der Gegenwart geschrieben. Die Geschichte spielt Area X in der Gegenwart.
Zusammen mit einer Linguistin, einer Psychologin und einer Anthropologin macht sich die Biologin auf den Weg nach Area X, einem Ort, an dem etwas mysteriöses vor sich gehen soll. Kurz nachdem sie angekommen  sind, gibt es einen Zwischenfall, bei der die Biologin Sporen eines Pilzes einatmet, die sie immun gegen die Hypnose der Psychologin machen. Als sie eine Mitstreiterin tot auffinden, wird es ernst für die drei Verbleibenden, denn irgendetwas oder irgendwer treibt sein Unwesen in Area X.
Der Schreibstil war ziemlich anstrengend zu lesen, da öfters mir unbekannte Worte verwendet wurden. Es gibt nur sehr wenig Umgangssprache. Zudem wirkt der Schreibstil auf mich sehr distanziert und schon fast sachlich, da kaum Emotionen beschrieben, geschweige denn rübergebracht wurden. Dies führte oft dazu, dass meine Gedanken abschweifen. Ich fand es auch sehr mysteriös, dass in dem ganzen Buch kein einziger Name vorkam. Das hat die Distanziertheit noch einmal verstärkt. Auch hätte ich mir viel mehr Beschreibungen gewünscht, was die Umgebung angeht.
Die Biologin hatte schon als kleines Kind großes Interesse an Tieren und Pflanzen. Sie nimmt nur an der Expedition teil, da ihr Mann Teil der letzten war und sich nach seiner Rückkehr sehr sonderbar verhalten hat. Sie ist unerschrocken, mutig und durchsetzungsfähig. Teilweise konnte ich ihre Handlungsweisen nicht nachvollziehen. Obwohl wir einige Dinge gemein hatten, konnte ich überhaupt keine Bindung zu ihr aufbauen. Das konnte ich zu keinem Charakter.
Da ich mich sehr für Biologie interessiere, dachte ich, dass mich das Buch fesseln würde, was nicht wirklich passiert ist. Meine Lust weiterzulesen hielt sich sehr in Grenzen und ich war froh, als es vorbei war. 
Wie vorhin schon erwähnt, hat das Buch keinerlei Emotionen transportiert. 
Ich glaube nicht, dass ich die Trilogie weiter verfolgen oder ein anderes Buch des Autors lesen werde.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 4/5
Schreibstil: ♥♥ 2/5
Charaktere: ♥♥♥ 3/5
Logik: ♥♥♥ 3/5
Spannung: ♥♥♥ 3,5/5
Emotionale Tiefe: 0/5

♥♥

Eine an sich interessante Geschichte, deren emotionsloser, distanzierter Schreibstil alles wieder zunichte gemacht hat.

Ich bedanke mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 14. August 2014

[Celine rezensiert...] Das Wunschjahr

Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 400
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Zitat:
"'Es ist nicht bloß ein Gefühl, Olive. Es ist real. Du hast 2011 schonmal erlebt.'" (Seite 63)

Inhalt:
Neues Jahr, neues Glück. Als Olive Watson am Neujahrsmorgen aufwacht, traut sie ihren Augen nicht: Sie liegt im Bett ihres Exfreundes Phil. Dabei hatte sie sich doch letztes Jahr von ihm getrennt. Aber niemand außer ihr erinnert sich daran. Für Phil, Olives Eltern, ihre Mitbewohnerin hat einfach das neue Jahr angefangen - sie ist die Einzige, bei der das Schicksal auf »Zurückspulen« gedrückt hat. Olive muss sich entscheiden: Soll sie alles genauso machen wie im Vorjahr, oder ist das ihre einmalige Chance, an der eigenen Zukunft zu drehen?

Meinung:
Das Cover des Buches finde ich sehr passend, da die beiden abgebildeten Personen und ihre Beziehung eine sehr große Rolle in der Geschichte spielen. Die Spiegelung des Paares im Wasser ist sehr kreativ, weshalb mir das Cover auch gut gefällt. Nur der orange Buchrücken ist nicht so mein Fall.
Die Geschichte wird  von einem personalen Erzähler in der Vergangenheit berichtet. Sie spielt in Madison, Maple Bluff, St. Lucia, Castries, Soufrière, North Hamilton, am Lake Geneva und am Lake Mendota in der Gegenwart.
Als Olive am Neujahrstag aufwacht, ist sie entsetzt, dass sie neben ihrem Exfreund aufwacht, der sich eigentlich schon das Jahr davor von ihr getrennt hat. Als er auch noch sagt, dass sie das Jahr 2011 haben und nicht 2012, ist Olive völlig verwirrt. Denn sie hat das Jahr 2011 schon einmal erlebt und einige Dinge gründlich in den Sand gesetzt. Hat sie von dem Universum noch eine Chance bekommen ihre Fehler rückgängig zu machen?
Der Schreibstil ist relativ leicht zu lesen. An manchen Stellen musste ich die Sätze aber zwei- oder dreimal lesen, damit ich sie verstehe. Manchmal wurden auch ein paar Vergleiche angestellt, die alles andere als schlüssig waren. Beispielsweise wurde die Farbe des Himmels mit der des Herzmuskels verglichen.
Olive ist eine 25-jährige Krankenschwester, die sich sehr auf ihre Arbeit konzentriert und 12-Stunden-Schichten arbeitet. Sie ist am Anfang etwas egoistisch und ängstlich, aber auch freundlich und gutherzig. Mit ihr konnte ich mich eher weniger identifizieren, da sie doch schon um einiges älter ist als ich und ich in einigen Situationen anders als sie gehandelt hätte.
Die Thematik des Buches, welche aus dem Geben einer zweiten Chance und der Zeitschlaufe besteht, finde ich sehr interessant. Nur deshalb wollte ich dieses Buch auch lesen. Meine Erwartungen, was das Thema betrifft, wurden auf jeden Fall erfüllt.
Ein paar Stellen im Buch kamen mir zuerst etwas unlogisch vor, haben sich dann aber doch als richtig erwiesen.
Ich muss gestehen, dass ich die Geschichte alles andere als spannend fand. Das ist auch der Grund, weshalb ich so lange für das Buch gebraucht habe. Erst zum Ende hin bin ich richtig in die Geschichte reingekommen.
Auch emotional konnte mich das Buch nicht wirklich mitreißen, obwohl es genügend Szenen gab, die das Potential dazu gehabt hätten.
Das Ende hat mich auf jeden Fall zufrieden gestellt, da alle offenen Fragen beantwortet wurden.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥ 3,5/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3/5
Charaktere: ♥♥♥ 3/5
Logik: ♥♥♥♥ 4/5
Spannung: ♥ 1/5
Emotionale Tiefe: ♥♥ 2/5

♥♥

Eine Geschichte mit einer interessanten Thematik, die mich allerdings weder packen, noch emotional mitreißen konnte.

Vielen Dank an den Verlag für die zur Verfügungstellung dieses Rezensionsexemplares. 

Donnerstag, 10. Juli 2014

[Celine rezensiert...] Retrum - Der schwarze Schnee


Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: Beltz & Gelberg (Februar 2014)
Seitenzahl: 347
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Erster Satz:
"Lieber Julián, seit jedem Sonntag, den es nie hätte geben dürfen, sind bereits drei Jahre vergangen."

Inhalt:
Teuflisch, romantisch und verdammt gothic! Düster, schwarz, gothic – das vereint Christian und die anderen drei Mitglieder von Retrum. Doch um sie herum geschieht Seltsames – ein zweiter Gothic-Clan, der sich satanistischer Symbole bedient, möchte Retrum schaden. Alba, die Anführerin des neuen Clans, ist eifersüchtig auf Christians Beziehung mit Alexia und sinnt auf Rache ...

Meinung:
Die Aufmachung des Buches finde ich sehr schön, da es ab und zu in dem Buch ein paar Zeichnungen gibt und alle Seiten mit schwarzen Farbspritzer verziert sind. Der Titel wird im Buch zwar aufgegriffen, leuchtet mir aber trotzdem nicht so ganz ein.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Christian in der Vergangenheit erzählt und spielt im Spanienin und London der Gegenwart.
Die Gothikgruppe Retrum ist wieder vereint, jedoch gibt es Feinde, die das nicht gerne sehen und satanische Mächte, die einen Keil zwischen die Gruppe treiben wollen. Werden Christian und seine Freunde gegen diese Mächte siegen?
Der Schreibstil ist durchschnittlich und hat wenig Wiedererkennungswert. Die Sätze sind meist lang gehalten, was es manchmal etwas schwer gemacht hat, dem Geschehen zu folgen.
Christian ist fast volljährig, Goth, hängt gerne auf dem Friedhof herum und interessiert sich sehr für Themen wie zum Beispiel die Verfemmung. Von diesem Thema gibt es im Buch oft Passagen, die Infos darüber enthalten. Diese habe ich jedoch meistens übersprungen, da sie mich nicht interessiert haben.
Die Charaktere haben mir bis auf Birdy nicht wirklich gefallen, da sie kaum beschrieben wurden und ich mir so kein genaues Bild von ihnen machen konnte. An einigen Stellen konnte ich auch ihr Handeln nicht richtig nachvollziehen.
Leider habe ich erst beim Lesen gemerkt, dass dieses Buch der zweite Teil einer Reihe ist. Trotzdem habe ich das Meiste ohne Vorwissen verstanden.
Die Geschichte konnte mich emotional nicht wirklich mitreißen und auch spannungstechnisch lässt sie einiges zu wünschen über. Allerdings habe ich das Buch trotzdem auf Grund der sehr kurzen Kapitel schnell gelesen.
An einigen Stellen hatte ich auch das Gefühl, dass der Autor das eigentliche Ziel der Geschichte komplett aus den Augen verloren hat.
Ich habe in anderen Rezensionen zu dem Buch oft gelesen, dass es deprimierend sein soll. Das kann ich jedoch nicht bestätigen.
Das Ende war unerwartet und zufriedenstellend auch wenn es vielleicht etwas abrupt kam.
Das Buch können sowohl weibliche als auch männliche Leser lesen.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 4/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3/5
Charaktere: ♥♥ 2/5
Logik: ♥♥♥ 3/5
Spannung: ♥♥ 2,5/5
Emotionale Tiefe: ♥♥ 2/5

♥♥

Eine düstere Geschichte, die allerdings ihr Ziel aus den Augen verliert.

Vielen Dank an den Verlag für die zur Verfügungstellung dieses Rezensionsexemplares.

Sonntag, 6. Juli 2014

[Celine rezensiert...] Das Geschöpf seiner Träume


Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: /
Seitenzahl: 54
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Erster Satz:
"Sollen sie mich doch alle in Ruhe lassen."

Inhalt:
Der Schriftsteller Leon erfindet eines Tages den bizarren Charakter einer Frau und bannt ihn aufs Papier.
Als diese Frau – sein Geschöpf – nachts plötzlich die Seiten verlässt, in sein Bett schlüpft und ihm genau das antut, was er im Manuskript geschrieben hat, wird ihm bewusst, was für eine Macht er hat. Als ihr Schöpfer kann er sie dazu bringen, all seine erotischen Wünsche zu erfüllen! Aber was geschieht, wenn das Geschöpf einen eigenen Willen entwickelt?
So beginnt eine der vier erotischen Geschichten dieses Bands. 

Meinung:
Das Cover finde ich ganz schön, würde aber eher sagen, dass es zur letzten Kurzgeschichte gehört und nicht zu "Das Geschöpf seiner Träume".
Die vier Kurzgeschichten werden aus der Ich-Perspektive aus der Vergangenheit erzählt. Die Geschichte spielt im Berlin der Gegenwart.
Der Schreibstil kam mir bei der ersten Geschichte noch ziemlich ungelenk vor. Manche Sätze haben nicht so gut zueinander gepasst. Ab und zu hat auch mal ein Wort gefehlt oder es gab andere Fehler. Bei den anderen Geschichten hat sich der Schreibstil jedoch gebessert.
Die Charaktere der Kurzgeschichten waren allesamt etwas sonderbar, sadistisch oder leicht verrückt. Entweder waren sie nicht von dieser Welt oder hatten einen sehr eigenartigen Fetisch. Teilweise musste ich deshalb auch lachen. Allerdings glaube ich nicht, dass dieser Humor gewollt war. 
Da die Geschichten ziemlich kurz waren, bin ich leider weder mit keinem der Charaktere richtig war geworden, noch konnten mich die Geschichten emotional berühren.
Am besten hat mir die zweite Kurzgeschichte "Fieber" gefallen, da ich bei dieser Geschichte wirklich wissen wissen wollte, wie es weiter geht.
Teilweise war ich mit den Enden der Geschichten nicht ganz zufrieden wie zum Beispiel bei der Geschichte "Die Sprache der Blüten."

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥ 3,5/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3,5/5
Charaktere: ♥♥♥ 3/5
Humor: ♥♥♥ 3/5
Spannung: ♥♥ 2/5
Emotionale Tiefe: 0/5

♥♥

Eine Sammlung etwas anderer, erotischer Kurzgeschichten.

Ich bedanke mich bei der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und dem Interesse an meiner Meinung.

Samstag, 24. Mai 2014

[Celine rezensiert kurz & knapp...] Looking for Alaska | Wie viel Leben passt in eine Tüte? | Liebe per Mausklick

Looking for Alaska

english/Speak (Dezember 2006)/256 Seiten

Inhalt:
Before. Miles “Pudge” Halter is done with his safe life at home. His whole life has been one big non-event, and his obsession with famous last words has only made him crave “the Great Perhaps” even more (Francois Rabelais, poet). He heads off to the sometimes crazy and anything-but-boring world of Culver Creek Boarding School, and his life becomes the opposite of safe. Because down the hall is Alaska Young. The gorgeous, clever, funny, sexy, self-destructive, screwed up, and utterly fascinating Alaska Young. She is an event unto herself. She pulls Pudge into her world, launches him into the Great Perhaps, and steals his heart.

Meinung:
Ich hatte sehr sehr hohe Erwartungen an das Buch, da alle Bücher von John Green so gehypt werden. Leider hat es mich etwas enttäuscht. 
Miles als Protagonist war okay, aber er lag mir nicht am Herzen. Alaska habe ich überhaupt nicht gemocht, da sie sehr impulsiv und launisch war. Und sie hat in ihre Bücher geschrieben!
Durch die erste Hälfte des Buches musste ich mich durchquälen, da es ziemlich langweilig war und es meistens nur ums Rauchen oder Trinken ging. Die zweite Hälfte war etwas besser, aber am Ende war ich froh, dass es zu Ende war. Ich hoffe, mein nächstes Buch von dem Autor wird besser...

♥♥



Wie viel Leben passt in eine Tüte?

deutsch/Gabriel (August 2012)/400 Seiten

Inhalt:
Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift "Roses Survival Kit", die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk an Rose - und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen. Schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet. Doch dann geschieht etwas, dass Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat? Ein bewegender und doch leichtfüßiger Roman über den Schmerz des Abschiednehmens und den Zauber eines Neuanfangs.

Meinung:
Da so viele von dem Buch und Will geschwärmt haben, hatte ich sehr hohe Ansprüche an das Buch, die es auch fast erreicht hätte. Mir hat nur das gewisse Etwas gefehlt. Die Geschichte war zwar schön und traurig, aber ich denke nicht, dass sie lange in meinem Kopf bleiben wird. Auch die Lieder passten bis auf "How to Save a Life" nicht unbedingt zu den Kapiteln.
Trotzdem mochte ich die Geschichte gerne und habe das Buch auch an einem Tag durchgelesen.

♥♥


Liebe per Mausklick - Noch mehr Emails von Holly

deutsch/Goldmann (August 2010)/664 Seiten

Inhalt:
Für Holly Denham scheint alles glatt zu laufen. In der Londoner Bank, für die sie arbeitet, ist sie zur Rezeptionsmanagerin aufgestiegen. Und sie ist mit Toby, ihrem Traummann, liiert. Aber Holly wäre nicht Holly, wenn es nicht plötzlich wieder ziemlich turbulent in ihrem Leben zugehen würde. In ihrem Posteingang finden sich bald neue Skandalnachrichten, Hiobsbotschaften und ominöse anonyme E-Mails. Und auch Toby verhält sich mit einem Mal merkwürdig, sodass Holly glaubt, er verheimliche ihr etwas. Aber bald hat auch sie selbst ein süßes kleines Geheimnis vor ihm …

Meinung:
Es hat zwar gedauert, bis ich wieder in die Geschichte reingekommen bin, da ich den ersten Teil schon vor über einem Jahr gelesen habe, trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen. Es gab sehr viel zu lachen, aber auch ernste "Szenen". Das Ende hat mir am Besten gefallen, da es alles drunter und drüber ging und emotional wurde, was vorher leider nicht der Fall war. Dieser letzte Teil hat mir sogar ein bisschen besser gefallen als der erste.

♥♥

Freitag, 23. Mai 2014

[Celine rezensiert...] Querbeat


Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: dot books (Juni 2014)
Seitenzahl: 347
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Erster Satz:
"'Großer Gott!'"

Inhalt:
Wow, dachte er, die Welt ist nicht nur aussichtslos, manchmal gibt es auch Lösungen. Also los.
Das Studium: abgebrochen. Die Karriereaussicht: Pizzakurier bis zum Pensionsalter. Der Beziehungsstatus: Dauersingle. Thomas würde alles dafür geben, sein miefiges Kleinstadtleben mit irgendjemandem zu tauschen – aber wer will so etwas schon haben? Dann aber lernt er die Punkband The Durdens und ihren durchgeknallten Frontmann Bender kennen. Und die Bassistin Nikki. Die ist hübsch … sehr hübsch sogar! Bevor Thomas so richtig weiß, wie ihm geschieht, ist er mit den Durdens auf großer Norddeutschlandtour. Die Band erwartet den ganz großen Durchbruch. Thomas wäre schon froh, wenn er Nikki etwas näher kommen könnte. Aber dann läuft alles anders als erwartet …
Ein mitreißender und humorvoller Roman über große Hoffnungen, kleine Wunder und den Heldenmut, den es braucht, wenn man mit dem Leben in der Provinz klarkommen will.

Meinung:
Das Cover finde ich ganz nett. Es erinnert mich irgendwie an das von "A long way down". Zum Buch passt es auch gut, da es sehr viel um Musik geht.
Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler, der sich auf Thomas beschränkt, aus der Vergangenheit berichtet. Sie spielt hauptsächlich in Göttingen, aber auch Celle, Kassel, Hamburg und Osterrode im Jahre 2002.
Die Geschichte beginnt damit, dass Simon, der vor Kurzem sein BWL-Studium abgebrochen hat, was seine Eltern aber nicht wissen. Er fährt nachts an einer jungen Frau, die ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs ist vorbei und ist so von ihr abgelenkt, dass er einen Unfall baut. Kurz darauf gerät er bei einem seiner Auslieferungen als Pizzabote in eine Prügelei zwischen Bands und wird daraufhin bei einer von ihnen aufgenommen. Die Band plant eine Tour zusammen mit einer anderen und es scheint so, als wäre die junge Frau, die ihm den Kopf verdreht hat Mitglied dieser Band.
Den Schreibstil fand ich in Ordnung. Es gab allerdings auch keine Besonderheiten.
Simon, der Protagonist, hat keine Freunde, liest gerne und schaut gerne Filme. Ich mochte ihn im Verlauf der Geschichte ganz gerne, da er sich nicht unterbuttern lassen hat. Es gab jedoch auch Dinge, die mich an ihm gestört haben wie zum Beispiel, dass er nicht ehrlich zu seinen Eltern war. Zudem fand ich es komisch, dass er noch nicht einmal die Band Linkin Park kannte. 
Die Band hatte ich mir viel jünger vorgestellt. Da ich alternative Bands mag, dachte ich, das Buch wäre wie für mich gemacht. Allerdings gefiel mir die Musik der Band nicht besonders. Auch ihre Aktivitäten neben den Konzerten, die fast nur aus saufen, kiffen oder Party machen bestanden, fand ich etwas klischeehaft. Einige der Mitglieder und auch ein Kollege von Simon haben sehr eigenartig gesprochen, was mich mit der Zeit etwas aufgeregt hat.
Wirklich lustig fand ich das Buch nicht. Ich musste ein oder zweimal lächeln, allerdings hätte ich mir mehr Witz erhofft, da er als humorvoll angepriesen wurde.
Es gab auch einige Stellen im Buch, die ich ziemlich abartig fand. Wer küsst bitte jemanden mit Zunge, der sich gerade übergeben hat?!
Spannung hat mir auch etwas gefehlt, was es mir manchmal etwas schwer gemacht hat, am Ball zu bleiben.
Das Ende hat mich ziemlich überrascht, da ich nicht fand, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Es war eher wie ein Abbruch für mich, weil sehr viele Fragen noch offen geblieben sind. Als hätte der Autor keine Lust mehr weiterzuschreiben.
Auch wenn es sich nicht so anhört, mochte ich das Buch doch bis auf das Ende einigermaßen gerne, da es mal interessant war, in das Privatleben einer, wenn auch unbekannten Band hineinzuschnuppern.
Das Buch würde ich Fans von alternativen Bands und vorallem jungen Männern empfehlen.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥ 3/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3/5
Charaktere: ♥♥♥ 3/5
Humor: ♥♥ 2,5/5
Spannung: ♥♥ 2/5
Emotionale Tiefe: ♥♥ 2,5/5

♥♥

Ein Bandroman, wie man ihn sich vorstellt: Sex, Drugs & Rock 'n' Roll, aber mit einem sehr offenen Ende und wenig Humor.

Ich bedanke mich bei BloggdeinBuch und dotbooks für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Sonntag, 27. April 2014

[Anni rezensiert...] The Perks of being a Wallflower


Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: englisch
Verlag: Simon & Schuster UK, (Februar 2009)
Seitenzahl: 240
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Zitate:
„So, this is my life. And Iwant you to know that I am both happy and sad and I’m still trying to figure out how that could be.“ (Seite 3)

„And in that moment, I swear we were infinite.“ (Seite 42)

Inhalt:
Charlie is a freshman. And while he's not the biggest geek in the school, he is by no means popular. Shy, introspective, intelligent beyond his years yet socially awkward, he is a wallflower, caught between trying to live his life and trying to run from it. Charlie is attempting to navigate his way through uncharted territory: the world of first dates and mixed tapes, family dramas and new friends; the world of sex, drugs, and The Rocky Horror Picture Show, when all one requires is that perfect song on that perfect drive to feel infinite. But Charlie can't stay on the sideline forever. Standing on the fringes of life offers a unique perspective. But there comes a time to see what it looks like from the dance floor.
The Perks of Being a Wallflower is a deeply affecting coming-of-age story that will spirit you back to those wild and poignant roller-coaster days known as growing up.

Meinung:
Das Cover finde ich in Ordnung, aber nicht sehr besonders.
Die Geschichte wird von Charlie in Form von Briefen an einen Freund erzählt.
In dem Buch geht es um Charlie, der zur High School kommt. Er ist ein Mauerblümchen und eher unbeliebt. Wir begleiten ihn bei seinen Erfahrungen, die zum Erwachsenwerden dazugehören. Dabei findet er auch Freunde wie Sam und Patrick.
Den Schreibstil fand ich okay. Das Englisch fand ich recht einfach, so dass ich alles gut verstanden habe.
Charlie ist ziemlich emotional und weint viel. Teilweise war mir das schon zu viel, so dass er mich genervt hat. Er war mir generell nicht sehr sympathisch. Sam und Patrick fand ich auch nicht sehr gut, aber sie haben mir besser gefallen als Charlie.
Spannend fand ich es leider überhaupt nicht. Charlie hat manchmal über echt belanglose Dinge geschrieben. Ich musste mich richtig anstrengen weiter zu lesen, da ich nicht abbrechen wollte. Der einzige Grund warum ich weiter gelesen habe war auch nur, damit ich danach endlich ein anderes Buch lesen kann.
Am Ende habe ich mich nur gefragt, was mir dieses Buch jetzt sagen sollte. Die Vorteile ein Mauerblümchen zu sein, habe ich leider nicht erkannt.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥ 2,5/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3,5/5
Charaktere: ♥♥ 2,5 /5
Humor: ♥♥ 2/5
Spannung: ♥ 1/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥ 3/5

♥♥

Ein nicht sehr spannendes Buch über das Erwachsenwerden und die Dinge, die man dabei durchlebt.

Mittwoch, 26. März 2014

[Celine rezensiert...] Die Selbstmord-Schwestern


Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: rororo (Juli 2005)
Seitenzahl: 256
Altersempfehlung: ab 14 Jahen

Zitat:
"Von fünf Mädchen waren vier übrig, und alle - die Lebenden und die Tote - wurden sie zu Schatten."

Inhalt:
Im Vorstadthaus der Familie Lisbon leben fünf schöne Töchter: die gescheite Therese, die pingelige Mary, die asketische Bonnie, die scharfe Lux und die blasse, lammfromme Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, beginnt das „Jahr der Selbstmorde“, das alle Beteiligten und Beobachter für immer verändern wird. Schaurig-ironisch und zärtlich zugleich zeichnet der Pulitzer-Preisträger das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat.

Meinung:
Das Cover mag ich nicht wirklich, es passt zwar zur Geschichte, allerdings haben die Mädchen im Buch blonde und nicht braune Haare.
Die Geschichte wird von einem Nachbarsjungen aus der Wir-Perspektive in der Vergangenheit berichtet. Dabei springt der Erzähler oft zwischen der Zeit während bzw. vor und nach den Morden. Sie spielt in Grosse Pointe, Michigan in den 70ern.
Die Geschichte beginnt damit, dass Cecilia versucht sich umzubringen, in dem sie sich die Pulsadern aufschneidet. Allerdings wird sie frühzeitig gefunden, gerettet und in die Psychiatrie eingewiesen. Als sie wieder zu Hause ist, dauert es nicht lange, bis sie wieder versucht sich umzubringen und dabei auch Erfolg hat. Wir begleiten ihre Schwestern, Familie und Nachbarn wie sie damit umgehen und was für Auswirkungen Cecilias Tod hat. .
Den Schreibstil fand ich eigentlich ganz gut, da er etwas leicht märchenhaftes hat. Allerdings war er sehr anstrengend zu lesen, weil es oft sehr lange Sätze gab. Die ewig langen Kapitel haben mir auch nicht gefallen.
Das Märchenhafte wird auch dadurch unterstützt, dass der Leser die Schwestern und ihre Familie nicht richtig kennenlernt, sondern sie wie die Nachbarsjungen nur aus der Ferne beobachtet. Sie erscheinen eher wie Träume anstatt wie reale Persönlichkeiten. Schon alleine deshalb konnte ich keinerlei emotionale Bindung zu irgendeinem Charakter aufbauen. Sie waren mir schlichtweg egal. 
Leider wurde mir die Spannung schon alleine durch den Titel und die Inhaltsangabe genommen. Ich konnte mir schon ohne, dass ich eine einzige Seite gelesen habe, vorstellen, wer sich alles umbringt. Die einzig offene Frage blieb nur noch das Wie. Nach Cecilias Tod ist leider erst einmal 100 Seiten so gut wie gar nichts passiert. Somit war die Geschichte viel zu langatmig. Ich fand es auch etwas ungenügend den Morden am Ende nur eine einzige Seite zu gönnen. 
Die Aussage hinter der Geschichte konnte nur bedingt vermittelt werden. Hätte man die Mädchen besser kennengelernt und hätten sie realer gewirkt, dass hätte man die Moral aus der Geschichte viel besser erfassen können.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥ 2/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3/5
Charaktere: ♥♥♥ 3,5/5
Logik: ♥♥♥♥ 4/5
Spannung: ♥ 1/5
Emotionale Tiefe: ♥♥ 2/5

♥♥

Eine irreale Geschichte mit einer guten Idee, aber mangelnder Umsetzung.