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Mittwoch, 8. Juli 2015

[Celine rezensiert...] Thoughtless - Erstmals verführt von S. C. Stephens





Fortsetzung: Effortless, Careless
Verlag: Goldmann (April 2015)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 640
Altersempfehlung: ab 14
Einband:Broschur
Preis: € 9,99 [D]





Erster Satz:
"Das war die längste Zeit meines Lebens."

Inhalt:
Seit zwei Jahren ist die schüchterne Kiera in einer glücklichen Beziehung mit Denny. So überlegt sie nicht lange, als er ein Jobangebot in Seattle bekommt, und zieht mit ihm in die neue Stadt, um ihr Studium dort zu beenden. Bei Dennys Freund aus Kindertagen, Kellan Kyle, mieten sie ein Zimmer. Er ist der lokale Rockstar, Herzensbrecher und sieht verboten gut aus. Als Dennys Job ihn länger aus Seattle wegführt, kommt die einsame Kiera, die sich inzwischen in der Stammkneipe von Kellans Band etwas dazuverdient, ihrem neuen Mitbewohner näher. Was freundschaftlich beginnt, entwickelt sich bald zu etwas Intensiverem, Verbotenem – zu einem Spiel mit dem Feuer...

Meinung:
Das Cover gefällt mir richtig gut. Es war auch einer der Hauptgründe, weshalb ich das Buch haben wollte. Der Titel "Thoughtless" passt perfekt, da die Charaktere in diesem Buch oft nicht nachdenken, sondern einfach tun, wodurch sehr viel Drama entsteht.
Die Geschichte wird von Kiera aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit erzählt und spielt in Ohio und Seattle der Gegenwart.
Der Schreibstil der Autorin hebt sich kaum von dem für Young Adult typischen Stil ab und kam mir deshalb auch nicht besonders vor.
Kiera ist Studentin und seit 2 Jahren überglücklich mit ihrem Freund Denny zusammen. Sie würde alles für ihn tun, was sie unter Beweis stellt, indem sie mit Denny nach Seattle zieht, als er dort ein Jobangebot bekommt. Eine Sache, die ich auf den gesamten 620 Seiten über Kiera gelernt habe, ist. dass sie sich nicht entscheiden kann. Ihr ewiges hin und her zwischen Denny und Kellan konnte ich am Anfang ja noch nachvollziehen, aber ab der zweiten Hälfte des Buches ging es mir einfach auf die Nerven. Zudem ist sie selbstsüchtig, was sich darin zeigt, dass sie beiden Kerlen wehtut und keinen der beidem gehen lassen will. Obwohl es in der Geschichte hauptsächlich um sie geht, kommt es mir immer noch so vor, als würde ich sie kaum kennen. Mir fehlten einfach Hintergrundinformationen: Was ist ihr Ziel im Leben? Was sind ihre Wünsche? Wie sieht ihre Vergangenheit aus. Leider erfährt man nichts davon.
Denny behandelt Kiera wie seine Prinzessin. Er gibt ihrem Willen so gut wie immer nach und stellt si an erster Stelle. Da er nur gelegentlich in der Geschichte vorkommt, habe ich nicht viel über ihn erfahren und er ist etwas blass geblieben.
Kellan ist Sänger der Band "D-Bags" und verbringt die meiste Zeit damit, seine Fans abzuschleppen. Dies ändert sich jedoch als er Kiera trifft. Ihn mochte ich von allen Charakteren am meisten. Er hatte aufgrund seiner Vergangenheit, die oft und ausführlich zur Sprache kam, eine große Tiefe und wirkte sehr real.
Aufgrund der unglaublichen Länge des Buches hat die Spannung leider sehr gelitten. Ich hatte das Gefühl als würde sich die Geschichte im Kreis drehen, da öfter Dinge passiert sind, bei denen man ein Déjà-vu-Gefühl hatte und die die Geschichte nicht weitergebracht haben. Auf den letzten 100 Seiten hatte ich kaum noch Lust zu erfahren, wie es weitergeht, da ich einfach so genervt von dem ewigen Hin und Her von Kiera war. Es hätten für die Story auch locker 400 Seiten gereicht.
Da am Ende der Geschichte keine Fragen mehr offen sind, kann man dieses Buch auch als Einzelband lesen. Das ist der Grund, weshalb ich nicht weiterlesen werde. Außerdem haben die anderen beiden Bücher noch mehr Seiten! Zumal der weitere Verlauf der Geschichte, so wie er auf den Klappentexten der Folgebände steht, mich nicht reizt.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥♥ 5/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3/5
Charaktere: ♥♥♥ 3/5
Humor: ♥♥♥ 3/5
Spannung: ♥♥♥ 3/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ 4/5

♥♥♥

Die Geschichte zeichnet sich durch eine gute Grundstory aus, die jedoch durch die vielen Seiten sehr langatmig und zum Ende hin schon fast langweilig wirkt. 

Mittwoch, 21. Januar 2015

[Celine rezensiert...] Das Geheimnis der Monduhr von Amanda Brooke





Fortsetzung: keine
Verlag: Goldmann (Januar 2013)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 368
Altersempfehlung: ab 14
Einband: Taschenbuch
Preis: € 9,99 [D]






Zitat:
"'Aus und vorbei', schluchzte Holly. 'Die Monduhr hat gewonnen.' 'Ich wollte, es wäre so, aber es ist noch nicht vorbei, Holly. Der größte Kampf steht dir noch bevor.'" (Seite 283)

Inhalt:
Das Geschenk der Monduhr ist ein Blick in die Zukunft – doch was, wenn du siehst, dass du dich zwischen deinem Leben und dem deines Kindes entscheiden musst?
Die Bildhauerin Holly und ihr Mann Tom sind von London in das malerische Städtchen Fincross gezogen und machen sich mit Feuereifer daran, sich in ihrem neuen Heim, dem Torhaus eines ehemals herrschaftlichen Landsitzes, einzurichten. Doch als sie in dem verwilderten Garten eine seltsame Vorrichtung finden, ändert sich für Holly alles. Die Monduhr ermöglicht ihr einen Blick in die Zukunft – und was sie sieht, stellt Holly vor eine furchtbare Entscheidung: Sie wird schwanger werden und eine kleine Tochter zur Welt bringen, das Kind, das Tom sich immer gewünscht hat. Doch der Preis ist hoch, denn das Gesetz der Monduhr fordert ein Leben für ein Leben …

Meinung:
Der Titel gefällt mir im Gegensatz zu dem englischen "Yesterday's sun" sehr gut, da er das Kernproblem der Geschichte beschreibt. Allerdings hätte ich mir ein anderes Cover gewünscht zum Beispiel eines mit einer Monduhr oder Hollys Skulptur, da der Himmel ziemlich nichtssagend ist.
Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler in der Vergangenheit erzählt und spielt in London und Fincross in der Gegenwart.
Das Buch habe ich mir damals gekauft, weil Kossi es so sehr gelobt hat und ich es dann natürlich UNBEDINGT haben musste. Nachdem es jetzt ungefähr zwei Jahre auf meinem SuB gelegen hat, habe ich es endlich gelesen. Allerdings habe ich es nur begonnen, um es endlich von meinem SuB zu haben, weshalb es mir anfangs etwas schwer fiel mich auf die Geschichte einzulassen. Der vermeintliche Spoiler im Prolog hat die ganze Sache nicht besser gemacht, da ich dachte, dass ich ja eh schon weiß, wie es ausgeht. Dachte ich.
Holly ist in den Dreißigern und von Beruf her Bildhauerin. Von Babys hält sie nicht viel und als ihr Mann sie auf die Kinderplanung anspricht, ist sie zunächst sehr überfordert, da sie denkt, dass sie den selben Fehler wie ihre Mutter machen und ebenfalls eine schlechte Mutter sein wird. Holly war mir zu Beginn der Geschichte nicht sehr sympathisch, da sie sich gerne selber bemitleidet, extrem neugierig ist und öfter mal auf dem Schlauch steht. Im weiteren Verlauf der Geschichte gefiel sie mir aber aufgrund ihrer Interaktionen mit ihrer Tochter immer besser. Ich konnte ihre Gefühle vollkommen nachvollziehen und bin froh, dass ich nicht an ihrer Stelle bin.
Obwohl nicht sehr viel spannendes in dem Buch geschieht, wird die Geschichte aufgrund der Entscheidung die Holly treffen muss sehr interessant. Ihr Zwiespalt regt zum Nachdenken darüber an, welchen Einfluss die Entscheidungen, die wir treffen, auf andere haben können.
Störend fand ich die langen Kapitel, die meistens um die 30 Seiten umfassten, da ich gerne Kapitel zu ende lese, aber nicht immer Zeit hatte, um so viele Seiten am Stück zu lesen.
Das Ende hat mir richtig gut gefallen, da ich, wie am Anfang schon erwähnt, dachte, dass ich weiß, wie es ausgeht. Allerdings kam alles anders, als ich dachte. Die letztendliche Lösung von Hollys Problem finde ich sehr toll. Ich hätte mir kein besseres Ende wünschen können.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 3,5/5
Schreibstil: ♥♥♥♥ 4/5
Charaktere: ♥♥♥♥ 4/5
Logik: ♥♥♥♥ 4/5
Spannung: ♥♥♥ 3/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ 4/5 

♥♥♥♥

Eine SuB-Leiche mit einem vermeindlichen Spoiler im Prolog, die sich jedoch als große Überraschung entpuppt.

Sonntag, 11. Januar 2015

[Celine rezensiert...] Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch





Fortsetzung: Türkisgrüner Winter
Verlag: rororo (Januar 2013)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 464
Altersempfehlung: ab 14
Einband: Taschenbuch
Preis: € 9,99 [D]





Erster Satz:
"Seit einer Woche nichts."

Inhalt:
Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht? Sehnsüchtig erwartet: Emely und Elyas are back!

Meinung:
Auch dieses Cover gefällt mir gut, auch wenn Elyas nicht unbedingt meinem Beuteschema entspricht.
Die Geschichte wird von Emely aus der Ich-Perspektive berichtet und spielt in Berlin und Neustadt in der Gegenwart.
Genauso wie im ersten Teil ist der Schreibstil wundervoll und fesselnd. Ich wünschte, es würde mehr Bücher wie diese geben.
Gleich zum Beginn des Buches musste ich so viel und laut Lachen, da Emelys Gedanken und Handlungen auf der Halloweenparty einfach zum Totlachen waren. In der zweiten Hälfte des Buches wird die Geschichte allerdings ernster und emotionaler, was mir sehr gut gefallen hat, da so ein guter Mix von Humor und Ernst entsteht.
Das Ende hat mir auch richtig gut gefallen, auch wenn ich Eva für die Unterbrechung verfluchen könnte.
Gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 4/5
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ 5/5
Charaktere: ♥♥♥♥♥ 5/5
Humor: ♥♥♥♥♥ 5/5
Spannung: ♥♥♥♥ 3,5/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥♥ 5/5 

♥♥♥♥♥

Eine tolle Fortsetzung, die den ersten Teil in nichts nachsteht.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

[Celine rezensiert...] Kirschroter Sommer





Fortsetzung: Türkisgrüner Winter
Verlag: rororo (Januar 2013)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 512
Altersempfehlung: ab 14
Einband: Taschenbuch
Preis: € 9,99 [D]





Zitat:
"Liebe war ein Geschenk, Liebe machte das Leben lebenswert und so viel schöner als es ohne jemals sein könnte. Gleichzeitig trug Liebe so viel Macht, so viel Dunkelheit in sich, dass ihr Schatten Menschen unter sich begraben vermochte." (Kapitel 20)

Inhalt:
Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?

Meinung:
Da ich ein sehr großer Kirschblütenfan bin, hat mich das Cover natürlich sehr begeistert. Toll finde ich es auch, dass Elyas auch so aussieht, wie er im Buch beschrieben wird. Wie oft gibt es Bücher, in denen die Protagonistin braunhaarig, aber auf dem Cover blondhaarig ist?
Die Geschichte wird von Emely aus der Ich-Perspektive berichtet und spielt in Berlin und Neustadt in der Gegenwart. 
Ich habe mich sehr lange dagegen gewehrt, das Buch zu lesen, da mir die Inhaltsbeschreibung nicht wirklich zugesagt hat. Nachdem mir dann Anni aber auch davon vorgeschwärmt hat, habe ich mich dann doch aufgerafft, es zu lesen. Und was soll ich sagen? Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mich dazu entschlossen habe.
Ich liebe, liebe, liebe den Schreibstil von Carina Bartsch und die Art wie sie ihre Charaktere gestaltet. Sie wirken wie reale Personen, denen man jeder Zeit auf der Straße begenen könnte und sind sehr tiefgründig.
Emely ist Literaturstudentin und gegenüber anderen Leuten eher schüchtern. Sie ist nicht das typische Girlie, da sie es hasst Klamotten einkaufen zu gehen, dafür aber es umsomehr liebt, Buchhandlungen und Musikläden zu besuchen. Anfangs hat sie mich mit ihrer unsportlichen, tollpatschigen Art sehr an Bella aus Twilight erinnert, was sich aber schnell wieder gelegt hat. Es war sehr amüsant mit anzusehen, wie sie versucht hat, ihre Gefühle für Elyas zu bezwingen.
Elyas ist Medizinstudent und hat immer eine witzige und/oder anzügliche Bemerkung auf Lager. Allerdings fällt es ihm schwer über seine wahren Gefühle zu sprechen. Ich bin ein richtiger Fan von Elyas. Die Dialoge die durch seine Bemerkungen gegenüber Emely entstehen, sind einfach nur zum Totlachen. Ich weiß nicht, wie oft ich deshalb dümmlich grinsend in der Straßenbahn saß und mich andere Leute leicht verunsichert angeschaut haben. Zum Ende hin wird Elyas auch immer süßer und zeigt Seiten, die ich am Anfang nicht bei ihm vermutet hätte.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es eine bestimmte Sache gab, die so was von vorhersehbar war. Sie ist in diesem Teil zwar noch nicht aufgelöst wurden, aber Anni konnte meinen Verdacht bestätigen. Sie hat es auch sofort durchschaut.
Ich bin schon so gespannt auf den nächsten Teil! Zum Glück steht er schon griffbereit in meinem Regal.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥♥ 5/5
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ 5/5
Charaktere: ♥♥♥♥♥ 5/5
Humor: ♥♥♥♥♥ 5/5
Spannung: ♥♥♥♥ 3,5/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥♥ 5/5 
♥♥♥♥♥

 Eines der schönsten Young-Adult-Bücher mit einer richtig gut durchdachten Story, faszinierenden Charakteren und super lustigen Dialogen.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

[Celine rezensiert...] To All the Boys I've Loved Before von Jenny Han





Fortsetzung: keine
Verlag: Simon & Schuster Books for Young Readers (April 2014)
Sprache: englisch
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Seitenanzahl: 384
Altersempfehlung: ab 14
Einband: Taschenbuch
Preis: € 7,75 [D]




Erster Satz:
"I like to save things."

Inhalt:
What if all the crushes you ever had found out how you felt about them…all at once?
Lara Jean Song keeps her love letters in a hatbox her mother gave her. They aren’t love letters that anyone else wrote for her; these are ones she’s written. One for every boy she’s ever loved—five in all. When she writes, she pours out her heart and soul and says all the things she would never say in real life, because her letters are for her eyes only. Until the day her secret letters are mailed, and suddenly, Lara Jean’s love life goes from imaginary to out of control.

Meinung:
Das Buch war ein absoluter Cover- & Titelkauf. Erst im Nachhinein habe ich mich über den Inhalt informiert und war sehr zufrieden, da mir das Thema sehr zugesagt hat und es nach einer neuen Idee klang.
Die Geschichte wird von Lara Jean aus der Ich-Perspektive berichtet und spielt in den USA in der Gegenwart.
Das verwendete Englisch ist ziemlich simpel. Deshalb würde ich jedem raten, das Buch zu lesen, der ein halbwegs gutes Schulenglisch vorzeigen kann. 
Lara Jean ist ziemlich mädchenhaft, verträumt und hat totale Angst davor, alleine Auto zu fahren. Ihre ältere Schwestern Margot, die die Mutterrolle für Lara Jean und ihre jüngere Schwester Kitty übernomme hat, zieht nach Schottland, um dort zu studieren. Demnach muss Lara Jean die Mutterrolle ausüben. Sie wächst an ihren Aufgaben und wird verantwortungsbewusster. Ich mochte sie sehr gerne, obwohl ich die ersten hundert Seiten bei der Erwähnung ihres Namens fast würgen musste. Ich bin nicht so der Fan von Doppelnamen... Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und verstehen, wie peinlich es ihr seien musste, als alle ihre Liebesbriefe abgeschickt wurden.
In diesem Buch werden hauptsächlich die unterschiedlichen Beziehungen zu Freunden, der Liebe und der Familie behandelt und wie diese sich auf einmal ändern können.
Die Richtung, die die Geschichte eingeschlagen hat und Lara Jeans Entscheidung, bezüglich der Jungs hat mir sehr gut gefallen. Es gab dadurch einige Momente zum Schmunzeln, aber auch einige zum traurig sein und hoffen.
Das Buch ist für jede Jahreszeit geeignet, da es sowohl in den Sommerferien als auch in der Weihnachtszeit spielt.
Das Ende war sehr zufriedenstellend, da es keinen Cliffhanger gibt und die meisten Fragen geklärt sind. Das einzige, was mich noch interessieren würde, ist was aus dem Jungen wird, für den sie sich nicht entschieden hat.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥♥ 3,5/5
Schreibstil: ♥♥♥♥ 4/5
Charaktere: ♥♥♥♥♥ 5/5
Humor: ♥♥♥♥ 3,5/5
Spannung: ♥♥♥♥ 3,5/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ 4/5 

♥♥♥♥



"To all the boys I've loved before" ist aufgrund des einfachen Schreibstiels ein gutes Buch um in das englische Lesen einzusteigen und beschäftigt sich mit den auftretenden Problemen in der Familie und im Freundeskreis, wenn man erwachsen wird.

Dienstag, 28. Oktober 2014

[Celine rezensiert...] In den Augen der anderen


Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: Bastei Lübbe (August 2011) 
Seitenzahl: 688
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Zitate:
"Manchmal glaube ich, das menschliche Herz ist so eine Art Regal. Man kann nur eine bestimmte Menge darauf stapeln, stellt man mehr hinein, fällt etwas runter, und man muss die Scherben aufsammeln." (Seite 106)

"Mein Dad hat immer gesagt, wenn man sein ganzes Leben lang alles bedauert, dann ist das so, als würde man ein Auto nur im Rückwärtsgang fahren." (Seite 154)

Inhalt:
Jacob Hunt hasst die Farbe Orange. Und er hasst es, wenn sein gewohnter Tagesablauf gestört wird. Routinen sind für ihn lebenswichtig, denn er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer autistischen Störung. Deshalb kocht Emma, seine Mutter, montags nur grüne Speisen und dienstags rote. Und längst hat sie Jacobs Besessenheit für Kriminaltechnik akzeptiert. Doch dann wird seine Erzieherin Jess erschlagen aufgefunden, und Jacob wird des Mordes an der jungen Frau verdächtigt. Die mühsam erkämpfte Normalität in Emmas kleiner Familie bricht zusammen. Jacob muss sich sich vor Gericht verantworten. Alle Beweise sprechen gegen ihn. Doch Emma nimmt den Kampf auf. Denn es geht darum, ihren Sohn vor dem Gefängnis zu bewahren - und um die Rechte von Menschen, die anders sind.

Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich weder die Aufmachung des Buches noch der Inhalt angesprochen haben. Die einzigen Kaufgründe waren, dass die Autorin Jodi Picoult ist, deren Buch "19 Minuten" zu meinen Lieblingen gehört und dass das Hardcover nur noch 4,99 Euro gekostet hat. Wie hätte ich da wiederstehen sollen? 
Die Geschichte wird von verschiedenen Charakteren aus der Ich-Perspektive berichtet und spielt in Stowe   und Townsend (Vermont) im Jahr 2010. 
Jacob, der an Asperger, einer Form des Autismus, erkrankt ist, wird verdächtigt, seine Erzieherin Jess ermordet zu haben und muss sich vor Gericht verantworten. Seine Mutter setzt alles in Bewegung, um zu beweisen, dass ihr Sohn unschuldig ist.
Der Schreibstil hat mir wieder mal gefallen, da er genau die richtige Balance zwischen Umgangssprache und gehobener Sprache findet. Manchmal bin ich aber ziemlich durcheinander gekommen, da ich mitten im Kapitel vergessen habe, wer denn gerade die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt.
Jacob ist 18 Jahre alt und leidet seit seiner frühsten Kindheit an dem Asperger-Syndrom, dass durch eine Impfung verursacht wurde. Er ist besessen vom Kriminaltechnologie und liebt es Tatorte herzurichten und Fälle zu lösen. Er braucht einen geregelten Tagesablauf und läuft etwas nicht nach Plan, bekommt er entweder einen Anfall oder ist so verunsichert, dass er Filme zitiert. Er ist sehr schlau und hat einen IQ von über 160. Im Laufe der Geschichte wurde mir Jacob immer unsympathischer, da die Folge seiner Krankheit starke Selbstsucht war und er auch öfter manche Dinge übertrieben hat. Allerdings gab es immer wieder lustige Situationen, die durch Jacobs Filmzitate verursacht wurden.
Theo ist Jacobs kleiner Bruder und zu Beginn des Buches 15 Jahre alt. Trotzdem übernimmt er die Rolle des großen Bruders. Er stellt sich oft vor, wie ein Leben ohne Jacob wäre, da die Tatsache, dass Jacob sein Bruder ist, auch ihn zum Außenseiter macht. Er spannt gerne in Häusern von glücklichen Familien und bricht öfters in diese ein, um ein Videospiel mitzunehmen oder einfach nur, um sich etwas zu essen zu machen. Ihn mochte ich sehr gerne, da ich seine Gedanken und Gefühle bezüglich Jacob gut nachvollziehen konnte, auch wenn mir seine Einbrüche etwas suspekt waren.
Emma ist Jacobs und Theos Mutter und arbeitet zu Hause, um sich voll und ganz um Jacob kümmern zu können. Sie ist alleinerziehend und ist sehr aufopferungsvoll. Sie versucht alle Register zu ziehen, um einen Weg zu finden Jacobs Krankheit so gut es geht abzuschwächen.
Auch die anderen Charaktere wie ein Polizist und Jacobs Anwalt hat man sehr gut kennengelernt.
Anfangs war ich ziemlich begeistert von dem Buch, da es gleichzeitig ernst und witzig war. Allerdings hat sich die zweite Hälfte ziemlich gezogen, da die Gerichtsverhandlung sehr ausführlich berichtet wurde. Mir hätten auch 500 Seiten gereicht.
Bei der Logik muss ich zwei Punkte abziehen aufgrund des großen Missverständnisses, dass sich ergeben hat, weil Jacob nicht alles erzählt hat. Zudem fand ich auch die Sache mit Jacobs und Theos Vater ziemlich eigenartig.
Emotional war das Buch eher durchschnittlich. Es ist aber auch selten etwas passiert, dass einen emotional hätte mitreißen können.
Das Ende war mir etwas zu offen und abrupt, da ich gerne gewusst hätte, wie das genaue Gerichtsurteil lautete. Außerdem wurde am Ende gar nicht mehr von Jess' Freund geredet.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥ 3/5
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ 5/5
Charaktere: ♥♥♥♥ 4/5
Logik: ♥♥♥ 3/5
Spannung: ♥♥♥ 3/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥ 3/5

♥♥♥♥

Eine durchschnittliche Geschichte, bei der man viel über Asperger erfährt und liebenswürdige Charaktere kennenlernt.

Donnerstag, 14. August 2014

[Celine rezensiert...] Das Wunschjahr

Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 400
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Zitat:
"'Es ist nicht bloß ein Gefühl, Olive. Es ist real. Du hast 2011 schonmal erlebt.'" (Seite 63)

Inhalt:
Neues Jahr, neues Glück. Als Olive Watson am Neujahrsmorgen aufwacht, traut sie ihren Augen nicht: Sie liegt im Bett ihres Exfreundes Phil. Dabei hatte sie sich doch letztes Jahr von ihm getrennt. Aber niemand außer ihr erinnert sich daran. Für Phil, Olives Eltern, ihre Mitbewohnerin hat einfach das neue Jahr angefangen - sie ist die Einzige, bei der das Schicksal auf »Zurückspulen« gedrückt hat. Olive muss sich entscheiden: Soll sie alles genauso machen wie im Vorjahr, oder ist das ihre einmalige Chance, an der eigenen Zukunft zu drehen?

Meinung:
Das Cover des Buches finde ich sehr passend, da die beiden abgebildeten Personen und ihre Beziehung eine sehr große Rolle in der Geschichte spielen. Die Spiegelung des Paares im Wasser ist sehr kreativ, weshalb mir das Cover auch gut gefällt. Nur der orange Buchrücken ist nicht so mein Fall.
Die Geschichte wird  von einem personalen Erzähler in der Vergangenheit berichtet. Sie spielt in Madison, Maple Bluff, St. Lucia, Castries, Soufrière, North Hamilton, am Lake Geneva und am Lake Mendota in der Gegenwart.
Als Olive am Neujahrstag aufwacht, ist sie entsetzt, dass sie neben ihrem Exfreund aufwacht, der sich eigentlich schon das Jahr davor von ihr getrennt hat. Als er auch noch sagt, dass sie das Jahr 2011 haben und nicht 2012, ist Olive völlig verwirrt. Denn sie hat das Jahr 2011 schon einmal erlebt und einige Dinge gründlich in den Sand gesetzt. Hat sie von dem Universum noch eine Chance bekommen ihre Fehler rückgängig zu machen?
Der Schreibstil ist relativ leicht zu lesen. An manchen Stellen musste ich die Sätze aber zwei- oder dreimal lesen, damit ich sie verstehe. Manchmal wurden auch ein paar Vergleiche angestellt, die alles andere als schlüssig waren. Beispielsweise wurde die Farbe des Himmels mit der des Herzmuskels verglichen.
Olive ist eine 25-jährige Krankenschwester, die sich sehr auf ihre Arbeit konzentriert und 12-Stunden-Schichten arbeitet. Sie ist am Anfang etwas egoistisch und ängstlich, aber auch freundlich und gutherzig. Mit ihr konnte ich mich eher weniger identifizieren, da sie doch schon um einiges älter ist als ich und ich in einigen Situationen anders als sie gehandelt hätte.
Die Thematik des Buches, welche aus dem Geben einer zweiten Chance und der Zeitschlaufe besteht, finde ich sehr interessant. Nur deshalb wollte ich dieses Buch auch lesen. Meine Erwartungen, was das Thema betrifft, wurden auf jeden Fall erfüllt.
Ein paar Stellen im Buch kamen mir zuerst etwas unlogisch vor, haben sich dann aber doch als richtig erwiesen.
Ich muss gestehen, dass ich die Geschichte alles andere als spannend fand. Das ist auch der Grund, weshalb ich so lange für das Buch gebraucht habe. Erst zum Ende hin bin ich richtig in die Geschichte reingekommen.
Auch emotional konnte mich das Buch nicht wirklich mitreißen, obwohl es genügend Szenen gab, die das Potential dazu gehabt hätten.
Das Ende hat mich auf jeden Fall zufrieden gestellt, da alle offenen Fragen beantwortet wurden.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 3,5/5
Schreibstil: ♥♥♥ 3/5
Charaktere: ♥♥♥ 3/5
Logik: ♥♥♥♥ 4/5
Spannung: ♥ 1/5
Emotionale Tiefe: ♥♥ 2/5

♥♥♥

Eine Geschichte mit einer interessanten Thematik, die mich allerdings weder packen, noch emotional mitreißen konnte.

Vielen Dank an den Verlag für die zur Verfügungstellung dieses Rezensionsexemplares. 

Samstag, 2. August 2014

[Celine rezensiert...] Losing it - Alles nicht so einfach



Infos zum Buch:
Fortsetzung: Faking it - Alles nur ein Spiel, Finding it - Alles ist leicht mit dir
Sprache: deutsch
Verlag: Egmont Lyx (April 2014)
Seitenzahl: 320
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Zitat:
"Erst als ich schon halb über den Parkplatz gelaufen war, merkte ich:
1. Ich hatte keine Schuhe an.
1a) Und auch kein Oberteil.
2. Ich hatte die Schlüssel nicht mitgenommen.
2a) Und sonst auch nichts.
3. Ich hatte einen vollkommen Fremden allein in meiner Wohnung zurückgelassen.
3a) Und zwar nackt. " (Seite 60)

Inhalt:
Bliss Edwards steht kurz vor dem Collegeabschluss und ist immer noch Jungfrau. Um dem abzuhelfen, beschließt sie, sich auf einen One-Night-Stand einzulassen. Im letzten Moment bekommt sie jedoch kalte Füße und lässt den attraktiven Fremden allein im Bett zurück – der sich kurz darauf als ihr neuer College-Dozent entpuppt...

Meinung:
Das deutsche Cover gefällt mir auf jeden Fall schon mal besser als das englische. Trotzdem sind sie nicht ganz mein Fall, da ich die Personen darauf nicht so hübsch finde..
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Bliss und am Ende kurz von Garrick aus der Vergangenheit berichtet und spielt in Texas (?) uns Philadelphia in der Gegenwart.
Bliss will unbedingt ihre Jungfräulichkeit verlieren, bevor sie das College abschließt. Deshalb schleppt ihre beste Freundin sie in einen Club, in dem Bliss einen Typen aufreißen soll. Dies gelingt ihr auch und sie nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Jedoch bekommt sie kalte Füße und lässt Garrick nackt in ihrer Wohnung sitzen. Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass Garrick der neue Dozent von Bliss ist. 
Den Schreibstil mochte anfangs sehr gerne, da er so humorvoll war. Leider hat sich der Humor mit der Zeit gelegt. 
Bliss ist Schauspielstudentin an einem College und ist sich noch nicht so sicher, wie es nach dem College weitergehen soll. Sie ist sehr unsicher, besonders wenn es um Sex geht, da sie sehr unerfahren auf diesem Gebiet ist. Ich habe Bliss von Anfang an gemocht, da ihre Gedankengänge meinen in einigen Situationen ähneln und einfach nur zum Totlachen sind. 
Garrick ist aus Philadelphia nach Texas gezogen, da er dort einige Probleme hatte, vor denen er zu fliehen versucht. Er ist sehr einfühlsam, liebenswert, aber auch sexy. Auch Garrick war mir gleich sympathisch, da er nicht der typische Machotyp war. 
Zwischendurch hat mich das Buch etwas an Twisted Perfection erinnert. Bei dieser einen Szene mit dem Telefonat habe ich einfach nur die Augen verdreht, da so etwas fast in alles Young-Adult-Büchern vorkommt und mich nicht wirklich überrascht hat. 
Zum Ende hin wird die Geschichte gefühlvoller anstatt humorvoll. Dadurch hatte ich weniger Lust das Buch zu lesen und musste ich ein bisschen dazu zwingen weiterzumachen. Trotzdem hat mir das Buch gefallen. 
Das Ende war abgeschlossen, aber für mich ein bisschen zu schnulzig. Ich freue mich, dass die Hauptgeschichte mit nur einem Band abgeschlossen ist. In den folgenden Bänden geht es um andere Charaktere aus dieser Geschichte. Im Moment glaube ich nicht, dass ich sie lesen werde, da mich die Charaktere nicht so sehr von sich überzeugt haben, dass ich unbedingt wissen muss, wie es mit ihnen weitergeht.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 3,5/5
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ 4,5/5
Charaktere: ♥♥♥♥ 4/5
Humor: ♥♥♥♥ 4/5
Spannung: ♥♥♥ 3/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ 3,5/5

♥♥♥♥

Ein lustiges Buch über verbotene Liebe und sympathischen Charakteren, dessen Fortsetzung ich aber nicht unbedingt lesen muss.

Montag, 21. Juli 2014

[Celine rezensiert kurz & knapp...] Der Streuner | Herbstmagie | Winterwunder | Simple Perfection - Erfüllt

Der Streuner

deutsch/Knaur (Mai 2006)/272 Seiten

Inhalt:
Gemütlich sitzt der Kater in der Sonne, putzt sich und genießt die Ruhe. Manche Leute sagen verächtlich über ihn, er sei ein Streuner, ihm fehle ein halbes Ohr und er sei nicht anschmiegsam. Doch es ist eine wahre Freude, den Erzählungen dieses alten, stolzen Katers zuzuhören. Sein abenteuerliches Leben ist eine zauberhafte, amüsante und anrührende Geschichte für alle Katzenliebhaber und Fans von Nero Corleone.

Meinung:
Da ich ein Katzenfan bin, dachte ich mir, dass mir das Buch sicher gut gefallen wird. Das hat es auch. Besonders die Kritik an der Gesellschaft bezüglich Tierversuche hat mich begeistert. Allerdings war die Geschichte nicht gerade spannend, was es mir oft schwer gemacht hat, dranzubleiben.

♥♥♥♥


Herbstmagie


deutsch/Heyne (September 2010)/448 Seiten

Inhalt:
Gemeinsam mit ihren drei besten Freundinnen betreibt die hübsche Konditorin Laurel die erfolgreiche Hochzeitsagentur Vows. Tag für Tag hilft sie glücklichen Paaren, ihre Liebe mit einem rauschenden Fest zu krönen, in Laurels eigenem Privatleben sieht es aber alles andere als rosig aus. Doch dann verliebt sie sich in den smarten Staranwalt Del. Er ist für sie die Liebe ihres Lebens, aber sieht der heißbegehrte Junggeselle das ebenso?

Meinung:
Auch wie bei den anderen Teilen dieser Reihe erfährt der Leser viel von der Arbeit der jeweiligen Protagonistin. In diesem Fall war es Laurel, die Konditorin von Vows. Bei diesem Buch muss man nicht viel nachdenken, da es einen sehr einfachen Plot hat, wodurch auch öfter etwas Langeweile aufkommt.
Um ehrlich zu sein, bin ich froh, wenn ich die Reihe beendet habe, da es mir an einigen Stellen einfach zu kitschig und vorhersehbar ist.

♥♥♥



Winterwunder

deutschHeyne (September 2011)/432 Seiten

Inhalt:
Die vier Freundinnen Emma, Mac, Laurel und Parker leiten zusammen eine florierende Hochzeitsagentur. Und bis auf eine haben sie alle die Liebe ihres Lebens gefunden. Nur Parker, das Organisationstalent der Gruppe und eine echte Powerfrau, ist anscheinend mit ihrem Beruf verheiratet – bis Malcolm in ihr Leben tritt. Aber wie soll sie mit ihm eine Beziehung führen, wenn er sich weigert, über seine Vergangenheit zu sprechen?

Meinung:
Puh, endlich habe ich die Reihe geschafft. Vor allem bei diesem Buch ist mir aufgefallen, dass vielen fern ab von der Realität ist. Egal was, alles ist perfekt und Geld spielt nicht die kleinste Rolle. Ich kann euch auf jeden Fall den ersten Band der Reihe empfehlen, aber den Rest nicht. Kennt an einen, kennt man alle!


♥♥




Simple Perfection - Erfüllt

deutsch/Piper Taschenbuch (Februar 2014)/304 Seiten

Inhalt:
Della will stark für Woods sein, auch wenn sich ihr Leben vor ihren Augen in nichts auflöst. Egal, wie weit sie von zu Hause flieht, die Schatten ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Sie versucht, ihre tiefen Ängste und wahren Gefühle vor Woods zu verbergen, um ihn zu schützen, denn sie weiß, dass sie ihn sonst mit sich in die dunklen Tiefen reißen wird. Aber ist sie stark genug, den einzigen Menschen loszulassen, der ihr noch Halt gibt?

Meinung:
Auch dieser Teil der Rosemary-Beach-Serie hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere entwickeln sich in eine gute Richtung weiter. Allerdings fand ich Dellas Selbstzweifel irgendwann ziemlich nervig.
Durch eine unvorhersehbare Wendung, wurde das Buch ziemlich dramatisch und damit auch sehr emotional. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, allerdings habe ich mit dem Ausgang schon gerechnet.

♥♥♥♥