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Donnerstag, 22. Mai 2014

[Celine rezensiert...] Hexenheide

Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: Baumhaus (2010)
Seitenzahl: 321
Altersempfehlung: 10-14 Jahre

Erster Satz:
Ein kalter Wind lies die Fensterläden klappern.

Inhalt:
Karim und Lenne wissen genau, dass sie nicht über die Heide gehen sollen, wenn sie von der Schule kommen, auch wenn der Weg viel kürzer ist. Denn auf der Hexenheide, irgendwo zwischen den Mooren, lauert ein dunkles Geheimnis. Aber Karim undLenne haben Fragen. Was ist mit dem Mädchen Rinnie passiert, die im letzten Sommer plötzlich verschwunden ist? Was ist wahr an der Geschichte von der weißen Hexe? Welches Geheimnis umgibt die alte Wassermühle? Und überhaupt: wer ist dieFrau mit den langen weißen Haaren und den merkwürdigen Augen, die ihnen begegnet? Eines Tages erscheint ein unheimliches Gesicht im Wasser, und nachts wandern Lichter über die Heide. Ein Spuk? Karim und Lenne erhalten mehr Antworten, alsihnen lieb ist.


Meinung:
Das Cover passt auf jeden Fall zur Geschichte und gefällt mir auch ganz gut. Ansonsten hat das Buch keine Besonderheiten bezüglich der Gestaltung.
Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler aus der Gegenwart berichtet. Sie spielt in Kraaienveld (Niederlande) in der Gegenwart.
Man hat sie vor der Hexenheide gewarnt, doch sie wollten nicht hören. Nachdem ein Mädchen auf der Hexenheide verschwunden ist, dürfen die Kinder sie nicht mehr betreten. Doch Karim und Lenne lassen sich keine Vorschriften machen und betreten sie trotzdem. Doch bald passieren komische Dinge auf der Heide und die beiden Kinder beginnen nachzuforschen, ob es Hexen wirklich gibt.
Leider konnte ich nicht viel mit den Protagonisten anfangen, da sie erst elf und somit noch sehr kindisch waren. Das war mir jedoch vorher nicht bewusst. Hätte ich das gewusst, hätte ich nicht zu dem Buch gegriffen. Lenne fand ich auch ziemlich nervig. Positiv war jedoch die Weiterentwicklung der Charaktere. Im Laufe der Geschichte sind sie mutiger geworden und haben sich besser angefreundet. Andere Charaktere, die ich aber nicht benenne, da ich sonst spoilern würde, fand ich sehr interessant und auch viel besser als die Protagnisten.
Durch die jungen Charaktere war der Schreibstil sehr einfacher und kindlich. Er hat mich an einigen Stellen ziemlich aufgeregt und ich hätte das Buch am Liebsten abgebrochen.
Die Geschichte war zwar etwas spannend, aber nur an einigen Stellen, denn ehe erst einmal etwas Spannendes passierte, hat es Ewigkeiten gedauert. Packen konnte mich die Geschichte überhaupt nicht.
Auch emotional war nichts los. Die Geschichte war ziemlich flach.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥ 3/5
Schreibstil: ♥♥ 2/5
Charaktere: ♥♥♥ 3/5
Humor: ♥ 1/5
Spannung: ♥♥ 2/5
Emotionale Tiefe: ♥♥ 2/5

♥♥


Eine kindlich geschriebene Geschichte mit wenig Spannung und nervigen Charakteren.

Samstag, 5. April 2014

[Celine rezensiert...] Wunderhund


Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: Carlsen Verlag GmbH (April 2010)
Seitenzahl: 176
Altersempfehlung: 10-13 Jahre

Erster Satz:
"Cash lehnte sich aus dem Fenster."

Inhalt:
Eines Tages ist er einfach da. Ein schimmerndes weiches Bündel namens Cash. Vom ersten Moment an schließt Mackenzie den Hund in sein Herz. Auch Cash spürt sofort, bei Mackenzie ist sie geborgen. Vielleicht, weil beide irgendwie einsam sind. Vielleicht, weil beide Schlimmes erlebt haben. Cash und Mackenzie gehören zusammen, so viel steht fest. Doch dann setzt Mackenzies Vater den Hund aus. Denn Cash ist ein Pitbull. Und eine Gefahr, sagen die Leute. Mackenzie zerreißt es beinahe das Herz. Aber Cash versucht alles, um zu Mackenzie - zu ihrem Jungen - zurückzukehren. Und dabei gelingt ihr schier Unmögliches: Sie macht Menschen zu besseren Wesen.

Meinung:
Das Cover finde ich total süß und es passt natürlich super zum Buch, da es um den abgebildeten Pitbull geht. Die Aufmachung im Inneren des Buches ist nichts besonderes.
Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler in der Vergangenheit berichtet. Sie spielt in dem erfundenen Ort Crickstead.
Die Geschichte beginnt damit, dass Mackenzie's Vater einen Hundewelpen beim Pokern erspielt und ihm den Hund schenkt. Es kommt jedoch zu Komplikationen mit einigen anderen Pitbulls und der Bürgermeister von Crickstead will ein Gesetz verabschieden, welchen Pitbulls verbietet. Daraufhin setzt Mackenzie's Vater den Hund aus. Cash versucht natürlich zu Mackenzie zurückzukehren und verbringt dabei das ein oder andere Wunder.
Der Schreibstil ist sehr einfach, da es sich bei diesem Buch um ein Kinderbuch handelt.
Mackenzie hat mir unendlich leid getan. Obwohl er erst elf ist, hat er schon so viel durchmachen müssen und sein Vater ist ihm echt keine große Hilfe. Womit hat er so etwas verdient? Cash habe ich auch gerne gemocht. Die meisten restlichen Charaktere haben mich mit ihrer Engstirnigkeit einfach nur wütend gemacht. Viele der Charaktere waren leider ziemlich oberflächlich abgehandelt worden, was wahrscheinlich an der Kürze des Buches liegt. 
Spannend war die Geschichte nicht so sehr. Dafür konnte ich ich aber gut beim Lesen entspannen und mal abschalten.
Emotionale Tiefe hat mir an manchen Stellen etwas gefehlt, was sicherlich an der Erzählperspektive liegt. Mit der dritten Person habe ich ja immer meine Schwierigkeiten. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Besonders das Ende fand ich sehr schön. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass ich noch einige Seiten mehr gewünscht.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 4,5/5
Schreibstil: ♥♥♥♥ 4/5
Charaktere: ♥♥♥ 3,5/5
Logik: ♥♥♥♥ 4/5
Spannung: ♥♥♥ 3/5
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ 4/5

♥♥♥♥

Ein sehr kurzweiliges Buch über einen kleinen Jungen und seinen Hund, der Wunder vollbringt.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Leseexemplar.

Freitag, 21. Dezember 2012

[Hörspielrezension] Emerald - Die Chroniken von Anbeginn

Teil 1
Teil 2

Infos zum Buch:
Fortsetzung: Das Buch Rubyn: Die Chroniken von Anbeginn
Sprache: deutsch
Verlag: cbj (April 2011)
Länge: 146 Minuten
Altersempfehlung: 11 bis 14 Jahren

Inhalt:
Als die drei Geschwister Kate, Michael, und Emma, die als Kleinkinder von ihren Eltern getrennt wurden, auf dem Weg in ein neues Waisenhaus in dem abgelegenen Herrenhaus des geheimnisvollen Dr. Pym landen, ahnen sie nicht im Geringsten, wohin sie diese Reise führen wird. Denn bevor sie sich versehen, sind die besonnene Kate, der kluge Michael und die tollkühne kleine Emma in den Kampf um drei magische Bücher voll unermesslicher Macht verstrickt. Sie müssen erfahren, dass es ihre Aufgabe ist, diese zu finden, wollen sie je ihre Eltern wiedersehen. Auf dem Weg dorthin treten sie gegen finstere Gegner an, finden unerwartete, liebenswerte Verbündete, meistern ihre magischen Talente, entdecken unvorstellbare Wesen und beginnen das Geheimnis ihrer Familie zu lüften.

Meinung:
Der Anfang ist schon mal sehr spannend.
Normalerweise fällt es mir schwer, mich in eine Phantasiewelt mit vielen verschiedenen Kreaturen hineinzufinden. Bei diesem Hörspiel war das allerdings kein Problem. Ich wusste am Anfang auch gar nicht, dass es sich um einen Zeitreiseroman handelt und war positiv überrascht.
Mir tun die Kinder ziemlich leid, da sie die ganzen Jahre über hoffen, dass ihre Eltern zurückkommen. Ich habe mir mit der Zeit so meine Theorie überlegt, warum die Eltern die Kinder weggegeben haben. Und siehe da, sie haben sich bewahrheitet.
Mr. Prym ist mir sehr sympatisch. Seine Stimme finde ich besonders toll.
Zum Teil sind die Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Mir fehlten einfach ein paar Erklärungen. Ich bezweifle, dass Kinder die Handlung nachvollziehen können (Es ist ein Kinderbuch.). Die fehlende Logik könnte aber auch durch die Kürzung des Hörspiels kommen... Mit gut zweieinhalb Stundes war es viel zu kurz.  
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die Trilogie weiterverfolgen werde, da das Hörspiel mich nicht ganz überzeugen konnte.

Bewertung:
Schreibstil: ♥ 4/5
Charaktere: ♥ 4/5
Stimmen: ♥ 4/5
Humor: ♥ 1/5
Spannung:  3/5
Emotionale Tiefe:  3/5
Soundeffekte: ♥ 5/5


 

Donnerstag, 20. Dezember 2012

[Buchrezension] Ein Hund fürs Leben

Infos zum Buch:
Fortsetzung: keine
Sprache: deutsch
Verlag: Carlsen (Februar 2007)
Seitenzahl: 192
Altersempfehlung: ab 9 Jahren

Zitat:
"Das Dumme an Plänen ist nämlich, dass sie wie das Leben sind. Du hältst dich an das, was du weißt, du stellst dir vor, wie alles ablaufen wird, du gibst dir die größte Mühe, auf alles gefasst zu sein, und dann passiert etwas, das alles durcheinanderwirft."

Inhalt:
Tom und sein kleiner Bruder John leben zusammen mit ihrer Mum in einem kleinen schiefen Haus ganz hoch im Norden am Fuß der Berge. Das heißt, eigentlich gibt es noch eine Person mehr im Haushalt, denn Mouse ist mindestens so klug wie ein Mensch und überhaupt der beste Hund der Welt! Doch dann wird Tom krank, richtig krank. Und Mouse ist plötzlich kein Hund mehr, sondern ein „Infektionsrisiko“ und soll abgeschafft werden. Tom und John sind fest entschlossen: Mouse muss bei ihrem geheimnisvollen Onkel David untergebracht werden, bis Tom wieder gesund ist. Ausgerüstet mit ihren gesamten Ersparnissen und einer Karte aus dem Straßenatlas macht sich der kleine John mit seinem Hund alleine auf die Reise zu einem Onkel, den er kaum kennt...

Meinung: 
Da das Buch ein Kinderbuch ist, ist der Schreibstil sehr einfach gehalten. Es lässt sich locker flockig runterlesen. 
Obwohl das Buch ein Kinderbuch ist, hat es mich mit seiner rührenden Geschichte gefässelt. Es hat mich wegen seiner tollen Story schon als Kind begeistert. Früher war ich ein toater Hunde-Freak und fand es ganz toll, dass die beiden Brüder mit Mouse sprechen können. Besonders schön finde ich auch, dass an jedem Kapitelanfang ein Bild von Mouse in den unterschiedlichsten Posen gibt.
Die Geschichte enthält wie für ein Kinderbuch üblich ein paar Lehren und Pointen. Es ist eher eine ernste Geschichte. Für ein Kinderbuch gibt es aber fast schon zu viele Probleme. Deshalb würde ich das Buch auch eher für ältere Kinder empfehlen.
Das Ende ist ziemlich traurig, aber auch schön. Ich hätte fast weinen müssen.

Bewertung:
Schreibstil: ♥ 5/5
Charaktere: ♥ 5/5
Spannung: ♥ 3/5
Humor: ♥ 1/5
Emotionale Tiefe:  ♥ 5/5