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Dienstag, 15. September 2015

[Celine rezensiert...] Pink Elephant Cooking - Vegane Rezepte & Yogi-Weisheiten





Verlag: Südwestverlag (März 2015)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 144
Schwierigkeitsgrad: leicht
Einband: Broschur
Preis: € 19,99 [D]







Inhalt:
Pink Elephant Cooking heißt Obst und Gemüse so zuzubereiten, dass es köstlich schmeckt und dem Körper Energie gibt. Die Rezepte von Pink Elephant sind: vegan, zuckerfrei, sojafrei, rohkostreich, Superfood-gespickt und Freestyle. Flippo und Heather, selbst Yoga-Trainer, führen mit ihren Gerichten durch den Yogi-Alltag: von Kitchen-Must-Haves wie Liebe, Öle, Gewürze, Kräuter, Pestos, Saucen und einer guten Vorratskammer zum Yogi-Breakfast aus Shakes, Fruit Smoothies und Green Smoothies bis hin zu Live Food und Raw Food. Leckere Gerichte für die Off Days sind genauso mit dabei wie göttlich Süßes und Menüs für Freunde. Fotografiert werden die Koch- und Yogasessions von Mike Meyer, einem bekannte Fotograf aus Berlin.

Meinung:
Das Buch hat mich vorallem aufgrund des Covers angesprochen, da es so farbenfroh und kreativ aussieht. Die kreative Gestaltung zieht sich durch's ganze Buch und beeindruckt auf jeder Seite wieder neu. Bis jetzt habe ich noch nie ein so toll gestaltetes Kochbuch gesehen, obwohl es manchmal schon etwas too much und zu durcheinander ist.
Es beginnt mit einer kurzen Einleitung über das Zusammenspiel von Yoga und Ernährung. Allerdings war es das dann auch schon fast wieder mit den Yogaweisheiten, was ich sehr schade finde, da ich mich zur Zeit auch für Yoga interessiere und gerne mehr darüber gelernt hätte.
Ebenso negativ ist der unangenehm künstliche Geruch, der einem entgegenschlägt, wenn man das Buch öffnet.
Dem werden wiederum außergewöhnliche Rezepte entgegengesetzt, die ich so zuvor noch nicht gesehen habe wie zum Beispiel süßer Curryreis als Frühstück. Viele Rezepte sind asiatisch angehaucht und somit für echte Asia-Fans ein muss. Obwohl ich davon nicht so der Fan davon bin, sind trotzdem ein gutes Dutzend Rezepte auf meine To-Do-Liste gewandert.
Die Rezepte sind allesamt sehr einfach nachzukochen und erfordern nur wenig Küchenerfahrung.
Gut gefällt mir außerdem, dass oft Dinge wie zum Beispiel die Herkuft von Quinoa erklärt wird. Somit ist es für ebenso für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene gut geeignet, da diese auch noch einige neue Dinge lernen.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥ 4/5
Schreibstil: ♥♥♥♥ 4/5
Durchführbarkeit: ♥♥♥♥ 4/5
Endprodukt: ♥♥♥♥ 4/5


♥♥♥♥

Ein Kochbuch, das leider weniger mit Yoga-Weisheiten, dafür aber mit außergewöhnlichen Rezepten dienen kann.

Donnerstag, 20. August 2015

[Celine rezensiert...] Das Geheimnis der Lebensenergie in unserer Nahrung von Ruediger Dahlke





Fortsetzung: keine
Verlag: arkana (April 2015)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 368
Einband: Hardcover
Preis: € 19,99 [D]






Zitat:
"Die UN weiß darüber längst Bescheid, verbreitet das nur nicht engagiert. In ihrem 4. Klimareport (Carus 2010) heißt es: 'Die Landwirtschaft, allen voran die Erzeugung von Fleisch und Milch, verbraucht 70 % des Frischwassers, 38 % des Landes und produziert 19 % aller Treibhausgase. Eine weltweite Hinwendung zu einer veganen Ernährung ist lebenswichtig, um die Welt vor Hunger, Treibstoffmangel und den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu retten.'" (Seite 17)

Inhalt:
Was ist das Geheimnis guten Essens? Wie sieht eine Ernährung aus, die uns wirklich stärkt und von Grund auf nährt? Ruediger Dahlke begibt sich auf eine intensive Forschungsreise und findet Antworten, die selbst nach der Flut der Ernährungsbücher der letzten Jahre noch überraschen können. Seine wohl wichtigste Erkenntnis ist, dass es vor allem auf die Lebensfrische in der Nahrung ankommt. Und diese hängt vor allem davon ab, wie viel Sonnlicht in ihr gespeichert ist. Sensible Esser spüren das; es ist aber auch wissenschaftlich auf Zellebene der Pflanzen nachweisbar.
Weitere Faktoren für eine optimale Ernährung liegen im Gegenpol zur Frische, der Lebenswärme, sowie im Rhythmus. So empfiehlt Dahlke für jeden Monat im Jahreslauf spezielle Superfoods, die uns die größtmögliche Lebensenergie schenken. Und schließlich ist das genetische Alter der Nahrungspflanzen von Bedeutung: Je älter das Erbgut, desto besser – je stärker verändert, desto ungünstiger sind die Pflanzen häufig für uns. Man denke an den stark genetisch veränderten Weizen, der so vielen Menschen durch sein Gluten Schwierigkeiten bereitet. Dahlke sieht in den genannten Faktoren den Schlüssel zu einer neuen Esskultur, die sich von maßloser Quantität und schlechter Qualität verabschiedet zugunsten sorgfältig ausgewählter besserer Nahrung. Dazu liefert er 20 ebenso leckere wie gesunde Rezepte – Nahrung, die uns wirklich nährt.

Meinung:
Der Titel ist sehr gut gewählt und war der Hauptgrund weshalb ich dieses Buch haben wollte.
Das Buch ist in 3 Teile unterteilt: "Lebensenergie zuführen und erhalten - Grundlagen" mit dem Thema Frische als Hauptpunkt, "Die Lebensenergie nicht behindern" und "Praktische Konsequenzen" mit Dingen, die man in seinem täglichen Leben anders machen soll.
Die einzelnen Themen sind gut und ausführlich erklärt, benötigen aber ein gutes Grundwissen in Sachen Biologie, da ich mir vorstellen kann, dass man sonst viele Fachbegriffe durcheinanderbringt. Allerdings war mir das Buch an manchen Stellen zu ausführlich und hat sich öfter wiederholt, weshalb ich öfter einige Stellen nur überflogen habe. Ein paar Seiten weniger hätten demnach auch gereicht. Trotzdem habe ich durch dieses Buch viel neues gelernt, weshalb es sich alle mal gelohnt hat, das Buch zu lesen.
Dennoch sind mir viele Unstimmigkeiten in den Ausführungen des Autors aufgefallen. Er promotet sonnengereifte Früchte als das Non plus ultra, besteht aber auf eine Low Carb Ernährung und hält den Obstanteil somit sehr gering. Ich verstehe zwar, dass es zur Krebsheilung sinnvoll ist Low Carb zu machen, damit den Krebszellen die Nahrung entzogen wird. Aber wenn man sich sowieso schon vegan ernährt und somit Krebs gar nicht entstehen kann, muss man ihn ja auch nicht aushungern.
Zudem betont er, dass man nur natürliche Nahrung zu sich nehmen soll, benutzt in allen seinen Rezepten aber einen Haufen Öl, das alles andere als natürlich ist, da die Urmenschen ja früher auch keine Ölpresse hatten und es nur ein Auszugsprodukt ist.
Außerdem sind die Portionen in seinen Rezepten winzig. Ich kann  mir gut vorstellen, das viele, die versuchen sich so zu ernähren, rückfällig werden und wieder Tierprodukte konsumieren, da sie durch die kleine Menge und die fehlenden Kohlenhydrate nicht befriedigt sind, was sehr schade wäre.

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥♥ 5/5
Schreibstil: ♥♥♥♥ 4/5
Logik: ♥♥ 2/5
Durchführbarkeit: ♥♥♥♥ 4/5
Endprodukt: ♥♥♥ 3/5

♥♥♥

Trotz einiger Widersprücke und etwas zu langen Passagen, gibt sehr viele interessante Informationen, in diesem Buch, die ich so noch nicht gehört habe und die es lesenwert machen.

Sonntag, 2. August 2015

[Celine rezensiert...] Vegan im Job von Patrick Bolk





Verlag: Südwestverlag (April 2015)
Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 144
Schwierigkeitsgrad: leicht
Einband: Broschur
Preis: € 14,99 [D]







Inhalt:
Sich vegan zu ernähren muss nicht kompliziert sein! Vor allem wer stark im Berufsleben eingebunden ist und gleichzeitig versucht, vegan und gesund zu leben, der hat es scheinbar nicht leicht - dieses Buch beweist das Gegenteil! "Vegan im Job" zeigt, dass sich mit ein wenig Vorbereitung ein gesundes Frühstück genau so schnell zubereiten lässt wie ein ausgewogenes Mittagessen "to go" oder ein paar Energieriegel für den kleinen Hunger zwischendurch. Und auch am Abend kann man sich ganz flott ein Abendessen auf den Teller zaubern. Statt sich also auf die Schnelle mit fett-, zucker- und kohlenhydratreichem Fastfood zu versorgen, bietet dieses Buch köstliches veganes und gesundes Essen ohne Riesenaufwand, viele Rezeptideen zum Mitnehmen, Tricks zur geschickten Vorratshaltung sowie einen Wochenplaner für stressfreie Kochwochen.

Meinung:
Da ich gerne schnelle Rezepte koche, hat mich das Buch sehr angesprochen. Auch das Cover hat es mir gleich angetan. Am liebsten würde ich diesen Salat sofort selber verspeisen.
Das Buch beginnt mit einer Einführung, die daran appelliert, sich auch im hektischen Alltag gesund und vegan zu ernähren.  Dies geschieht jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern sehr viel Einfühlungsvermögen für die stressigen Situationen, vor denen man oft steht. Dies hat mir den Autor sofort sympathisch gemacht.
Weiter geht es mit der Rubrik "Vegan im Alltag", in der die Unterpunkte "Vegane Lebensmittel einkaufen", "Die Lagerung von Lebensmitteln", "Effinzienter kochen", "Unterwegs vegan essen" und "Sich outen - ja oder nein?" ausgeführt werden. Besonders in den Punkten Lagerung und Effizienz habe selbst ich als erfahrene Veganerin viel dazugelernt.
Es folgt ein sehr ausführlicher Rezeptteil. Die Rezepte sind nach den Kategorien "Frühstück", "Lunch to go", "Quick dinner" und "Partytime" unterteilt. Die einzelnen Kategorien sind jeweils in einer anderen Farbe unterlegt, welche sehr gut miteinander harmonieren.
Zuguterletzt gibt es noch einen Anhang, in dem unter anderem ein Wochenplaner samt Einkaufsliste, Saisonkalender und Bezugsquellen von besonderen Lebensmitteln angegeben sind.
Sehr positiv finde ich, dass es in dem Buch nicht nur darum geht "hauptsache vegan" zu sein, nach dem Motto "alle Veganer leben gesund", sondern dass sich auch durchaus kritisch mit der veganen Ernährungsweise beschäftigt wird. Dies merkt man auch bei den Rezepten, bei denen sehr viel Wert auf frisches Obst und Gemüse gelegt wird und die meisten Gerichte sehr fettarm sind. Es sind nicht in jedem Gericht Ersatzprodukte zu finden. Da ich selber bewusst kaum Ersatzprodukte konsumiere, kommt mit das Kochbuch sehr gelegen.
Schade finde ich jedoch, dass es nicht zu jedem Gericht ein Bild gibt. Jedoch sehen die Bilder, die vorhanden sind, alle sehr ansprechend aus und laden zum Nachkochen ein.
Ich selber habe auch schon ein paar von den Rezepten ausprobiert, unter anderem den mediterranen Nudelsalat und die Müsliriegel, die allesamt sehr lecker waren.
Also ich weiß ja nicht, was ihr heute noch so macht, aber ich werde mit Sicherheit noch ein paar Rezepte aus diesem Buch ausprobieren :)

Bewertung:
Aufmachung: ♥♥♥♥♥ 5/5
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ 5/5
Durchführbarkeit: ♥♥♥♥♥ 5/5
Endprodukt: ♥♥♥♥ 4/5

♥♥♥♥♥

Dieses Buch hält, was es verspricht. Es nimmt einen an die Hand und kann mit seinen vielen Tipps & Tricks selbst einer erfahrenen Veganerin wie mir neue Dinge beibringen.